Im Gegensatz zum klassischen Tomatengewächshaus, ist das Tomatendach rundherum offen. Dieses Pflanzenschutzdach bietet somit eine sehr viel höhere Luftzirkulation, was verschiedene Vorteile mit sich bringt:

Zu hohe Temperaturen im Sommer können den Stauden nur wenig anhaben. Ein guter Luftstrom reguliert die Temperatur im Tomatenunterstand und sorgt somit für genügend Abkühlung. Im Gegensatz zu einem „luftigen“ Pflanzenschutzdach, stößt  ein in sich geschlossenes Foliengewächshaus hier weitaus eher an seine Grenzen.

Tomatendach
Ideale Lichtdurchlässigkeit durch ein transparentes PVC-Dach

Welches Tomatendach kaufen? Unsere Empfehlungen:

Sie planen ein Tomatendach zu kaufen aber wissen nicht genau welches Ihren Ansprüchen gerecht wird? Zu den beliebtesten Tomatendächern gehören die Modelle der Firma „Beckmann“.  Sie werden in Deutschland hergestellt und überzeugen mit einer tollen Qualität. Sowohl eine gute Verarbeitung, als auch eine entsprechende Robustheit ist hier gegeben. 

Sollten Sie also auf der Suche nach einer komfortablen und optisch ansprechenden Tomatenüberdachung sein, sollten Sie hier unbedingt ein Auge drauf werfen! Die Tomatendächer von Beckmann gibt es übrigens in verschiedenen Größen. Jedes der folgenden 3 Produkte verfügt zudem über ein 80 – 180 cm höhenverstellbares Tomatendach. Die 6 mm starken Stegdoppelplatten sind beidseitig UV geschützt und natürlich bruch- und hagelfest konzipiert! 

Belissa Tomatendach:

Ein ebenfalls bewährtes Tomatenschutzdach ist das „Bellissa Tomatendach Rapido“. Dieses Modell ist 119 x 115 cm groß und ebenfalls stufenlos höhenverstellbar (130 – 225 cm).

Das Rund-Dach besteht aus Polycarbonat und ist durch seine elastische Beschaffenheit äußerst widerstandsfähig.

Der Aufbau der Aluminiumrohre ist unkompliziert. Diese werden mit ihren Steckspitzen ca. 30 cm tief in den Boden platziert.

Günstigere Alternativen:

Eine Alternative zum Tomatendach bietet ein herkömmliches Tomatengewächshaus. Der Unterschied zur reinen Überdachung ist der, dass das Foliengewächshaus per Folie umschlossen ist. Es bietet dank der speziellen Gewächshausfolie eine ebenfalls gute Luftzirkulation, hat allerdings keine PVC Überdachung zu bieten.

Aluminium Gewächshäuser im Überblick:

Eine weitere Alternative ist das Aluminium Gewächshaus. Dieses ist komplett geschlossen und bietet somit ganz jährlich die Möglichkeit, Gemüse im eigenen Garten anzubauen

Neben der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten sollte man bedenken, dass sich diese Modelle nicht im Handumdrehen wieder abbauen und verstauen lassen. Man sollte sich seiner Sache also sicher sein und zudem über ausreichend viel Platz im Garten verfügen.

Wer also nach einer wirklich dauerhaften Lösung sucht, größere Mengen an Gemüse anbauen möchte und zudem bereit ist etwas mehr zu investieren, wird hier eventuell fündig werden.

Dank des guten Durchzugs, trotzt eine reine Tomatenüberdachung stärkeren Regenperioden erstaunlich gut. Der Luftstrom der hier entsteht sorgt im Frühjahr bis Sommer dafür, dass die Stauden rasch trocknen und somit nicht überversorgt sind. 0,5 Liter am Tag / Pflanze gelten hier als guter Richtwert, den es zu erreichen gilt.

Tomatendach kaufen

weitere Vorteile eines Pflanzenschutzdaches:

Was zeichnet eine hochwertige Tomatenüberdachung aus?

  • Stützen und Dachträger:
    Ein Tomatendach Bausatz aus dem Handel besteht in der Regel aus zwei tragenden Metallrohren, welche fest mit dem Boden zu verankern sind.Überlicherweise wird hier Aluminium verwendet, da dies rostfrei ist.Sehr hochwertige Modelle wie das Beckmann Pflanzenschutzdach verfügen über ein Teleskopsystem zum „Mitwachsen“ und sind somit höhenverstellbar.
  • Das Dach:
    Eine Tomatenüberdachung ist immer so konzipiert, dass Regenwasser direkt ablaufen kann. Ob Sie sich für ein abgerundetes Dach– oder für eines mit Neigung entscheiden, ist Geschmackssache.Allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Dach bruch- und hagelfest ist. Ein gängiges Material ist hier Polycarbonat, welches beide Eigenschaften ausgezeichnet verkörpert. Achten Sie außerdem darauf, dass das Tomatendach beidseitig UV-geschützt ist.
  • Boden-Verankerung:
    Eine sichere Bodenverankerung gegen Sturmböen ist das A und O. In der Regel werden die Metallstützen ca. bis zu 60 cm in den Boden eingelassen. Herstellerunabhängig macht es jedoch oft Sinn, diese nochmals zu verstärken. Besonders gut eignen sich hierfür Heringe oder Hanfseile, welche für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Tomatendach kaufen vs. Tomatendach selber bauen:

Natürlich kann man das Tomatendach selber bauen, allerdings setzt dies etwas Handwerkliches Geschick und den Spaß an solch einem Projekt voraus. 

Da man schon für deutlich weniger als 100 Euro ein Tomatendach kaufen kann, ist dies einfach eine Frage der Motivation. 

Das Konstrukt an sich ist nicht derart komplex, so lässt sich ganz einfach ein passendes Schutzdach für Tomaten im Baumarkt finden, ebenso wie entsprechende Kanthölzer.

Als Pflanzenschutzdach für Tomaten eignet sich PVC am besten. Das Dach sollte möglichst transparent sein, damit die Tomaten viel Sonne abbekommen. Es bietet sich an, Gewächshausfolie zu nutzen.

Tomatendach bauen

 Sinnvoll ist es auch, eine Seite der Konstruktion etwas niedriger zu bauen, damit das Regenwasser durch die Schräge des Daches selbstständig ablaufen kann und nicht zu viel Druck auf das Dach ausübt.

Höhenverstellbarer Tomatenunterstand

Ausreichend ist eine Neigung von etwa 5%. Es lohnt sich durchaus, das Regenwasser aufzufangen. Auch zum bewässern der Tomatensträucher eignet sich das weiche Regenwasser hervorragend.

Die Wassertemperatur passt sich dem Klima an und schockt die Tomaten nicht so sehr wie zu kaltes oder zu warmes Wasser.

Des weiteren werden rostfreie Metallstangen benötigt, die entsprechend im Boden verankert werden. Diese Erdanker können aus Holz bestehen und werden mit dem Grundgerüst verbunden.

Alternativ können auch die Stützbalken aus Holz bestehen. Als Verbindung zwischen Dach und Unterkonstruktion eignen sich Hanfseile. Diese sind robust und schützen vor Sturm.

Wie viele Tomatenpflanzen passen auf 5m²?

Einen genauen Richtwert kann man hier nicht nennen. Aber grob geschätzt finden auf 5m² etwa 6- maximal 7 Tomatenpflanzen platz. Pro Tomatenstaude kann man im Schnitt mit 2-4 kg Ertrag rechnen.

Neben der Überdachung der Pflanzen ist es ebenso wichtig, dass diese genügend Raum zum atmen haben. Bedenken Sie, dass die Wurzeln genügend Nährstoffe aufnehmen sollten, um ein ideales Wachstum zu garantieren.

Abstände von 35-40 cm sind in Ordnung. Vergessen Sie nicht, eine gewisse Fläche zum treten einzukalkulieren, schließlich müssen Sie regelmäßig gießen und möchten auch irgendwann ernten!

Tomatenpflanze unter einem Tomatendach

Welche Vitamine und Nährstoffe enthalten Tomaten?

Tomaten enthalten jede Menge wichtiger Nährstoffe und Vitamine. Diese halten uns gesund und sorgen für wichtige Prozesse innerhalb unseres Körpers. Wir haben die wichtigsten Nährstoffe, die in Tomaten enthalten sind, aufgelistet.

Vitamine:

Mineralstoffe:

Die Entscheidung für- oder gegen einen bloßen Tomatenunterstand ist also letztlich ein Abwägen verschiedener Wetter- und Platz-Faktoren. Auch hier dürfte die Frage der Optik vielerorts zumindest eine Nebenrolle spielen.

Wofür man sich schlussendlich auch entscheiden mag, das Kultivieren, Pflegen und Genießen der eigens angebauten Tomatenstauden dürfte sowohl mit Hilfe einer Tomatenüberdachung, als auch mit einem Foliengewächshaus gleichermaßen auf Zufriedenheit stoßen. Gerade im digitalen Zeitalter ist es doch schön, noch etwas mit den eigenen Händen zu „schaffen“ und somit für einen seelischen Ausgleich zu sorgen.

Ganz abgesehen davon lebt es sich natürlich wesentlich gesünder, ungespritzte, frische Tomaten aus erster Hand zu verzehren. Ein Tomatendach kaufen die meisten Menschen genau aus dieser Überzeugung heraus und, weil es einfach ein wahnsinnig gutes Gefühl bereitet, sich etwas Gutes zu tun.

Unser Tipp: Ein Tomatenunterstand lässt sich selbstverständlich vielseitig nutzen! Neben Tomaten, können Sie ebenso gut Gurken, Bohnen, Paprika, Zucchini, Salat, Johannis- und Stachelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren u.v.m. anpflanzen.

Fazit: Lohnt es sich ein Tomatendach zu kaufen?

Tomaten sind überaus empfindliche Pflanzen. Sie mögen es weder nass noch kühl. Daher gilt es, eine möglichst ausgewogene Balance zwischen der Sonneneinstrahlung bzw. dem Licht, der Temperatur und der Feuchtigkeit zu finden. Werden hier keine groben Fehler gemacht und der Zeitpunkt der Aussaat und Ernte gewissenhaft gewählt, ist das bereits die halbe Miete.

Ein Tomatendach ist die etwas teurere Alternative zum Tomatengewächshaus, bringt aber durchaus einige Vorteile mit sich. Durch die sehr offen konstruierte Bauweise ist der Tomatenunterstand enorm luftdurchlässig und bietet gleichzeitig wunderbare Lichtverhältnisse trotz hohem Regenschutz (Gewitter und Platzregen können verheerende Ernte-Folgen mit sich führen).

Für welche Variante man sich letztlich entscheidet ist irgendwo Geschmackssache. Beide Gewächshaus-Varianten haben sowohl Vor-, als auch Nachteile. Mit ein wenig Erfahrung und annehmbaren Witterungsbedingungen kann ein Tomatendach Ihre Tomatenlese um ein Vielfaches steigern.