Das Tomatendach: Tomatenanbau leicht gemacht

Tomaten sind von der Speisekarte nicht mehr wegzudenken und erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Ob in Salaten, Pasta-Gerichten oder auf der Pizza beim Italiener um die Ecke. Erfreulicherweise gibt es auch im Zeitalter von Internet und Smartphones nach wie vor viele Menschen, die ihr Gemüse gerne im eigenen Garten kultivieren. Um eine reichhaltige Tomaten-Ernte zu gewährleisten greift man idealerweise, auf ein Tomatendach zurück.

Zum einen ist es natürlich wesentlich gesünder, ungespritzte, frische Tomaten aus erster Hand zu haben. Zum anderen schmeckt das Essen gleich doppelt gut wenn man weiß, dass man sich zumindest einen Teil der Mahlzeit in Eigenverantwortung herangezogen hat. Sichern Sie sich eine erfolgreiche Gemüseernte, indem Sie sich das nötige Vorwissen aneignen und ein entsprechendes Tomatendach kaufen. Dieses schützt vor extremen Witterungsverhältnissen und gewährleistet somit einen erheblich größeren Ernte-Ertrag.

Tomatendach – Ein verlässlicher Schutz vor Niederschlag

Was ist ein Tomatendach und warum ist es sinnvoll?

In erster Linie dient das Tomatendach dazu, Ihre Tomatenpflanzen vor Wind und Wetter zu schützen. Wie Sie unserem Tomatengewächshaus Ratgeber eventuell bereits entnommen haben, sind Tomaten überaus empfindliche Pflanzen. Sie mögen es weder nass noch kühl. Daher gilt es eine ausgewogene Balance zwischen der Sonneneinstrahlung bzw. dem Licht, Temperatur und der Feuchtigkeit zu finden. Werden hier keine groben Fehler gemacht und der Zeitpunkt der Aussaat und Ernte gewissenhaft gewählt, ist das die halbe Miete.

Im Gegensatz zu einem richtigen Gewächshaus, ist man bei einem Tomatendach in Deutschland abhängig von der Jahreszeit und dem damit verbundenen Klima. Das schützende Dach wird in der Regel durch zwei Metallrohre getragen und ist somit ringsum offen. Es schützt somit weniger stark vor Regen wie ein Tomatengewächshaus, bietet dafür aber eine hervorragende Luftzirkulation in heißen Sommermonaten.

Vorteile auf einen Blick:

  • Schutz vor starken Niederschlag
  • Mehr Ertrag (weniger faule Früchte)
  • Nährstoffreicher als Gewächshaus Tomaten
  • Gute Luftzirkulation an heißen Sommertagen
  • Robust und schnell aufgebaut
  • Preiswert
  • Besseres Aroma als im Gewächshaus
  • Optisch sehr schick

Tomatendach kaufen vs. Tomatendach selbst bauen:

Natürlich kann man das Tomatendach selbst bauen, allerdings setzt dies etwas Handwerkliches Geschick und den Spaß an solch einem Projekt voraus. Da man schon für deutlich weniger als 100 Euro ein Tomatendach kaufen kann, ist dies einfach eine Frage der Motivation. Das Konstrukt an sich ist nicht derart komplex, so lässt sich ganz einfach ein passendes Schutzdach für Tomaten im Baumarkt finden, ebenso wie entsprechende Kanthölzer.

Als Schutzdach für Tomaten eignet sich ein PVC-Welldach am besten. Das Dach sollte möglichst transparent sein, damit die Tomaten möglichst viel Sonne abbekommen. Es bietet sich an, Gewächshausfolie zu nutzen. Sinnvoll ist es auch, eine Seite der Konstruktion etwas niedriger zu bauen, damit das Regenwasser durch die Schräge des Daches selbstständig ablaufen kann und nicht zu viel Druck auf das Dach ausübt. Ausreichend ist eine Neigung von etwa 5%. Es lohnt sich durchaus, das Regenwasser aufzufangen. Auch zum bewässern der Tomatensträucher eignet sich das weiche Regenwasser hervorragend. Die Wassertemperatur passt sich dem Klima an und schockt die Tomaten nicht so sehr wie zu kaltes oder zu warmes Wasser.

Des weiteren werden rostfreie Metallstangen benötigt, die entsprechend im Boden verankert werden. Diese Erdanker können aus Holz bestehen und werden mit dem Grundgerüst verbunden. Alternativ können auch die Stützbalken aus Holz bestehen. Als Verbindung zwischen Dach und Unterkonstruktion eignen sich Hanfseile. Diese sind robust und schützen vor Sturm.


Unser Tipp: Kalkulieren Sie vorab die Kosten, um böse Überraschungen zu vermeiden!


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Wie viele Tomatenpflanzen passen auf 5m²?

Einen genauen Richtwert kann man hier nicht nennen. Aber grob geschätzt finden auf 5m² etwa 6- maximal 7 Tomatenpflanzen platz. Neben der Überdachung der Pflanzen ist es ebenso wichtig, dass diese genügend Raum zum atmen haben. Bedenken Sie, dass die Wurzeln genügend Nährstoffe aufnehmen sollten, um ein ideales Wachstum zu garantieren. Abstände von 35-40 cm sind in Ordnung. Vergessen Sie nicht, eine gewisse Fläche zum treten einzukalkulieren, schließlich müssen Sie regelmäßig gießen und möchten auch irgendwann ernten!

Welche Vitamine und Nährstoffe enthalten Tomaten?

Tomaten enthalten jede Menge wichtiger Nährstoffe und Vitamine. Diese halten uns gesund und sorgen für wichtige Prozesse innerhalb unseres Körpers. Wir haben die wichtigsten Nährstoffe, die in Tomaten enthalten sind, aufgelistet.

Vitamine:

Vitamin A Retinoläquivalent
Vitamin C Ascorbinsäure
Vitamin E Alpha-Tocopherol
Vitamin B1 Thiamin
Vitamin B2 Riboflavin


Vitamin B9 Folsäure

Mineralstoffe:

Kalium
Magnesium
Natrium
Eisen
Calcium
Phosphor
Chlorid


Fazit

Ein Tomatendach, ist die etwas teurere Alternative zum Tomatengewächshaus. Es ist deutlich luftdurchlässiger und schützt Pflanze lediglich von oben. Für welche Variante man sich letztlich entscheidet ist irgendwo Geschmackssache. Beide Gewächshausvarianten haben ihre Vor- und Nachteile und gewisse Gemeinsamkeiten. Das Ziel, die Tomatenlese zu steigern und eine ertragreiche Ernte abzusichern, sollte problemlos mit beiden Systemen erreicht werden.

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